Editorial: Der schlimmste Gamescom-Tag aller Zeiten

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Gamescom bedeutet für uns immer sehr viel Stress, Hektik, Schweiß und das Wiederaufkommen der nervösen Ticks, die wir eigentlich unter Kontrolle haben.
Normalerweise wird all das aber mit geilen Spielen, coolen Interviews und einem einzigartigen Arbeitsflow wieder gut gemacht. Der heutige Tag war allerdings nur frustrierend.

Gamescom – die gleichermaßen schönste und schreckliche Zeit im Jahr. Fünf Tage lang versuchen wir euch so viele Spiele und Eindrücke von der Gamescom zu zeigen, wie wir können.
Der Mittwoch ist dabei noch der entspannteste Tag. Es sind deutlich weniger Leute unterwegs, man ist noch frisch und freut sich auf die kommenden Tage. Zudem produziert man die ersten Beiträge und die ersten Klicks kommen rein –  das motiviert!
Wie ihr aber vielleicht gemerkt habt, lief unsere Gamescom eher schleppend an.

Der Tag fing früher an als sonst. Immerhin wussten wir nicht, wie lange wir bei den neuen Sicherheitskontrollen brauchen würden. Gleichzeitig gibt es im Pressezentrum nur wenig Schließfächer, die auch größere Kameras beherbergen können. Die Kontrollen waren zum Glück kein Problem, dass das Pressezentrum jedoch erst um 8:30 Uhr öffnet dagegen schon.

Egal! Wir starteten motiviert zum ersten Termin, ein interessanter Titel und eine coole Video-Idee im Gepäck. Am Stand empfing uns große Verwirrung. Man schickte uns in einen Raum, der bereits besetzt war. Kein Problem für uns, wir mussten ja eh die Kameras aufbauen. Einer der PR-Menschen eilte auf uns zu und erklärte uns, dass wir ein wenig warten müssten. Ein wenig nervig, aber absolut kein Problem. Wir mussten ja noch den Soundcheck machen. Nach einer Stunde des Hinhaltens hatten wir dann keine Lust mehr. Offensichtlich hatte es der Publisher nicht geschafft die nötige Technik rechtzeitig durch die Security zu bekommen.
Mehr als eine Stunde war also dahin. Kein Video, nicht mal ein paar brauchbare Informationen für einen Artikel. Aber von einem Tiefschlag lassen wir uns natürlich nicht aus der Bahn zu werfen.

Der nächste Termin war dann deutlich erfolgreicher, wir konnten endlich unser erstes Content-Video produzieren, wie ihr hier sehen könnt.
Doch direkt danach gab es den nächsten Tiefschlag. Wir wurden nicht zum Publisher gelassen, da diese in Containern in einem Außenbereich auf dem Messegelände sitzen. Die Security kannte da kein Pardon.
Schon wieder keine Infos, kein Video, nichts. Nur ein langer Fußmarsch mit ordentlich Gepäck.

„Gut, das waren jetzt ein, zwei kleine Probleme aber hey, es ist ja noch früh am Tag.
Ab Mittag sind die kleinen Abspracheprobleme bei den Publishern, der Security und der Messe sicher behoben“ – dachten wir zumindest.
Also ging es voller Vorfreude mit dem gesamten Team zum nächsten Termin. Wir hatten große Pläne. Ein Dreh am Stand mit mehreren Formaten, einen Termin für ein Interview, direkt nach dem Trailer…
Doch genau das fand nicht statt. Der Grund: Leider hatten die Publisher unseren Interviewtermin vergeben – ganze drei Mal.

Autsch, dieser Schlag saß. Mittlerweile war Nachmittag und kaum etwas hatte geklappt. Dabei waren wir nicht einmal wirklich schuld. Frust machte sich breit. Wir hatten schon alle lockere 10 Kilometer in den Beinen, aber nichts auf der Seite.

Doch wie sagt man so schön: The show must go on.
Mit neuer Motivation machten wir uns auf den Weg zum nächsten Interview. So langsam schafften wir es auch das vorhandene Material für die Seite zu produzieren.
Verhaltene Zuversicht machte sich breit. Die Vorbereitungen für das Interview liefen gut, die Fragen geschrieben, die Kameras gepackt und wir schon auf dem Weg vom Pressezentrum zum Termin, da ereilte uns ein Anruf. Die Interviewpartnerin war dran und fragte, wo wir denn abgeblieben seien. Immerhin würde sie schon seit 15 Minuten auf uns warten. Nun müsse sie los und könnte das Interview nicht führen.
Wieder nichts, aber wenigstens konnten wir uns jetzt über uns selbst ärgern – dachten wir zumindest. Max ließ den Vorwurf, dass er einen Fehler gemacht haben sollte, natürlich nicht auf sich hängen und checkte seine Mails.
Wir waren nicht zu spät. Wir waren mehr als pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit. Wieder standen wir mit leeren Händen da, ohne etwas dafür zu können.

Der Tag war also zum großen Teil im Eimer.
Ja, Gamescom ist anstrengend, laut und stressig. Normalerweise kann man aber wenigsten etwas vorweisen. Wir hatten uns abgemüht uns fast nichts. Was am Ende für uns blieb? Die Erkenntnis, den schlimmsten Tag auf der Gamescom erlebt zu haben. Ever, ever, EVER!

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