GamesCom 2014 – Die Microsoft Pressekonferenz

Wir schreiben Dienstag, den 12. August 2014. Nach einer ereignissreichen E3 in Los Angeles begann heute die größte Messe für Computerspiele in der Weltmetropole Köln. Zahlreiche neue Akkündigungen, Trailer, Infos und natrürlich Stargäste wurden erwartet. Microsoft machte um 14 Uhr den Anfang. Ob der US-Konzern die Erwartungen erfüllen konnte, lest ihr hier in unserer TTN Zusammenfassung.

Alte Freunde?

So nun aber genug von der abgehobenen SciFi Einleitung und zurück auf den Boden der Tatsachen. Neben den üblichen Verdächtigen und Dingen die eh schon bekannt waren, gab es auch die ein oder andere Überraschung auf der Microsoft PK. Aber eines nach dem Anderen. Die Präsentation begann ein paar Worten zu „Fifa 15“ und den Xbox exclusiven Inhalten für Ultimate Team. Um dies vernünftig zu präsentieren kam dann auch direkt der erste Stargast auf die Bühne: Peter Schmeichel, ehemaliger Nationaltorhüter von Dänemark, erzählte munter, wie denn sein perfektes Ultimate Team aussehen würde. Überraschender weise blieb er der einzige Stargast für den Rest der PK.  Man könnte fast sagen, Microsoft kehrt zu seinen Wurzeln zurück.

Einen weiteren alten Bekannten gab es dann in Form von „Call of Duty: Advanced Warfare“ zu sehen. Mit dem neuen ableger schlägt die Reihe eine neue Richtung ein. Ihr kämpft als futuristischer Soldat gegen futuristische Terroristen und habt unteranderem neue Waffen und Features wie zum Beispiel eine Art Infrarotblick, mit dem ihr Gegner hinter Wänden aufindig machen könnt. Dabei klingt das Zitat eines Entwicklers fast schon wie Hohn: „Wie haben mehr Änderungen in „CoD: Advanced Warfare“ als im letzten Jahrzehnt zusammen“. Das glaube ich gerne, kommt es mir doch so vor, als hat es in den letzten fünf Call of Dutys keine Veränderung mehr gegeben. Ganz cool sah aber die Xbox One Limited Edition aus, welche es für 499 Euro im Bundle mit dem neuen CoD geben soll.

Dann gab es noch weitere Inforamtionen zur „Halo Maste Chief Collection“. Diese erscheint am 11.11.2014 und enthält neben den ersten vier Halo Titeln auch noch die Serie „Halo Nightfall“. Natürlich wurden besonders die älteren Spiele der Reihe nochmal überarbeitet. Wie schon in „Halo Anniversary“ habt ihr nun auch in „Halo 2“ die möglichkeit zwischen klassischen Modus und Remake zu wechseln. Besonders viel Wert legen die Damen und Herren von 343 Industies auf den neuen Halo Channel, über den ihr mit euren Freunden spielen, euch vergleichen und austauschen könnt. Zudem soll es dank der Zusammenarbeit mit Twitch möglich sein , Spiele live zu streamen. Als weiteren Anreiz packen die Entwickler dann noch die Multiplayerbeta zu „Halo 5“ mit ins Paket. Auf insgesamt 7 Maps könnt ich euch in drei Modes gegenseitig die Nadelwerfer um die Ohren jagen.

Neue Freunde!

Besonders cool waren vorallem die Präsentationen zu neuen Franchises. Unter anderem wurde in einem wahrhaften Geschwindigkeitsrausch verscheidene Indi Titel im Rahmen von ID@XBOX vorgestellt. Verscheidenen Spiele wurden in einem rasanten Trailer zusammen geschnitten und neue Informationen gab es kaum. Ein Titel stach dann aber doch mit seinem etwas abstrusen Trailer und interessantem Spielkonzept heraus. In SuperHot lautet der Grundsatz: Die Zeit bewegt sich nur wenn du dich bewegst. Klingt cool und sieht crazy aus.

 

Wirklich gespannt war ich ja auf neue Infos zu „Quantum Brake“ von Remedy und siehe da, diese bekam ich in Form einer Live Demo. Im Spiel seid ihr der Protagonist Jack, dessen Zeitreiseexperiment furchtbar schief gelaufen ist. Dadurch seit ihr in den Besitz neuer Kräfte gekommen, die es möglich machen, die Zeit anzuhalten, den Zeitverlauf zu verändern, Gegner zu stoppen, schneller zu sein als alle anderen oder Kugelhagel auszuweichen und ihn umzulenken. Das einzige Problem: Ein Großer Konzern, der eure neuen Fähigkeiten gar nicht lustig findet und mit Hilfe von Speziellen Kampfanzügen in der Lage ist, euch zu besiegen. Klingt irgendwie nach Matrix? Tja, sieht auch so aus! Die Entwickler haben sich animationstechnisch anscheinend ein bisschen von den bekannten Filmen abgeschaut, anders kann ich mir den erkennbaren Verlauf der Pistolenkugeln nicht erklären.

Zudem gab es dann noch nettes Ingamematerial von „Envolve“ und einen Trailer von „Sunset Override“ zu sehen. Zu letzterem wurde dann sogar noch ein Xbox One Bundle mit einer WEISSEN One für 399 Euro angekündigt. Zum Spiel ansich gab es wenig neues. Im Trailer sah man ein total durchgeknallte Shootererlebnis mit toller Idee. Da kann man sich doch drauf freuen.

Wie das wars schon?

Tatsächlich gab es nur eine einzige wirkliche Neuanküdigung und ich weis noch nicht, was ich davon halten soll. Entwickler Frontier, die sagenhaften Machen von „Roller Coaster Tycoon“ zeigten in einem Trailer „Scream Ride“. Das Spiel sieht ein bisschen wie ein Mix aus „Roller Coaster“, „Battlefield“ und „Mirrows Edge“ aus. Anscheinend fährt man auf total abgedrheten Achterbahnen in komisch aussehende Häuser die daraufhin explodieren. Ihr fragt euch was das soll? Ja, ich auch!

Alles in allem also eine ehr ernüchternde Pressekonferenz von Microsoft. Es scheint, als ob auf der E3 bereits alles gesagt wurde. Selbst bei der Bühne, die einfach nur ein grüner Teppich war, wurde gespart. Ich habe ja noch nichtmal was gegen diesen Minimalismus, aber Inhaltlich gab es leider auch wenig zu sehen. Mal sehen wie es da mit Sony heute Abend weiter geht.

 

 

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