iPhone X – Der Überblick über das beste iPhone, das Apple liefern kann

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Apple hat in diesem Jahr zum ersten mal ein Event im Steve Jobs Theater abgehalten, dass auf dem Gelände der neuen Firmenzentrale steht.
Apple CEO Tim Cook beschwor gleich zu Anfang den Geist des Firmengründers und stellte später mit dem iPhone X das Handy vor, das vollkommen im Sinne von Jobs sein soll. Wir fassen für euch alles zusammen.


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Design

Wie bei jedem aktuellen Smartphone in diesem Jahr ist die Feature-Liste schwindelerregend lang.
Fangen wir deshalb beim Design an.
Mit dem iPhone X läutet Apple nach 10 Jahren iPhone die äußerlich radikalste Veränderung ein. Das iPhone X kommt mit einem randlosen Display daher, das sich, bis auf eine kleine Lippe am oberen Rand, über die gesamte Front des Smartphones erstreckt. Diese Lippe ragt in das Display hinein und wir mit Sicherheit nicht jedem gefallen.

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Am auffälligsten an der Front ist aber das Fehlen des Home-Button, der seit Anbeginn des iPhones das ikonische Markenzeichen der Apple-Handys war.
Wie bei allen iPhones seit dem iPhone 6 sind die Seiten des Handys abgerundet, bestehen aber, wie bei dem teureren Modell der Apple Watch aus Stahl.
Die Rückseite des iPhone X ist nun wieder aus Glas, wie man es vom iPhone 4 kennt.
Die Kameras sind nun Vertikal und nicht horizontal angeordnet.
Die linke Flanke des Gerätes bleibt, wie gehabt mit dem Mute-Switch und den Lautstärketasten bestückt und an der rechten Seite hat Apple den Power-Button angebracht, der nun merklich größter ausfällt.
Auf der Unterseite befinden sich die Lautsprecher und der Lightninganschluss. Einen Kopfhörerausgang gibt es, wie bereits beim iPhone 7, nicht.
Wie der Vorgänger bleibt das iPhone X geschützt gegen Spritzwasser.

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Display

Auch das Display des iPhone X ist runderneuert.
Zum ersten Mal setzt Apple auf OLED-Technik, die stromsparender ist und merklich höhere Kontraste erlaubt. Der Samsungs Super-AMOLED Displays kennt, der kann diesen Effekt schon bestaunen. Apples Display unterstützt dabei allerdings auch den HDR-Standard, den Technikversierte von den neusten Fernsehern kennen und der kräftigere Farben ermöglicht. Durch das neue Design kann Apple das Display zudem auf riesige 5,8 Zoll anwachsen lassen und es gleichzeitig insgesamt deutlich kleiner machen als die Plus-Modelle, die über einen 5,5 Zoll Bildschirm verfügen.
Wie aus den iPad Pros bekannt verfügt das Display auch über die TrueTone Technik, bei der sich das Display automatisch an die Lichtverhältnisse der Umgebung anpasst. Bekannt ist zudem auch die 3D-Touch Funktion, bei der das Display messen kann, wie stark der Nutzer auf das Display drückt.

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Die kleine Lippe am oberen Rand des Displays ist mit einer ganzen Reihe an Sensoren bestückt. Durch den Wegfall des Home-Buttons fällt auch TouchID, also das Entsperren per Fingerabdruck weg. Stattdessen bietet Apple nun FaceID an. Diese Technik vermisst das Gesicht des Nutzers und erstellt ein dreidimensionales Modell. Laut Apple soll diese Methode deutlich sicherer als der Fingerabdruck sein. All die nötigen Sensoren sitzen in dieser kleinen Lippe und teilen sich den Platz mit der neuen Frontkamera.

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Kameras

Die Frontkamera hat einige neue Tricks auf Lager. So kann sie nun auch die schicken Portraitfotos schießen, bei denen der Hintergrund verschwimmt. Den Effekt kennen Nutzer des iPhone 7 Plus schon von den Kameras auf der Rückseite.
Noch in der Beta ist der Portaitlicht-Modus. Hierbei analysiert das iPhone das Umgebungslicht in Echtzeit und kann es im Foto verändern.
Mit Animojis können iPhone X Nutzer spezielle 3D-Emojis nun mit einem eigenen Gesichtsausdruck anpassen.
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Auf der Rückseite hat Apple ebenfalls zwei neue Kameras verbaut. So sind beide Sensoren in der Größe gewachsen und sollen so, besonders bei wenig Licht, bessere Aufnahmen ermöglichen. Gleichzeitig hat Apple die Blende des Tele-Objektivs von f2.8 auf f2.4 geöffnet und mit einer optischen Bildstabilisierung, wie bei Samsungs Note 8, versehen. Beides dürfte ebenfalls bei Aufnahmen mit wenig Licht helfen.
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Chips & Akku

Im Inneren des iPhone X arbeitet der neue A11 Bionic Chip, den Apple, wieder einmal, selbst entworfen hat. Dieser ist mit sechs Kernen ausgestattet, wobei zwei Kerne auf Leistung und vier Kerne auf Stromsparen ausgelegt sind.
Die stromsparenden Kerne sollen dabei um 70% schneller geworden sein. Die beiden, auf Leistung getrimmten Kerne haben 25% mehr Leistung.
Die Grafikeinheit des iPhone X ist mit drei Kernen ausgestattet und satte 30% schneller als der Vorgänger.
Diese zusätzliche Leistung wird das iPhone X wohl besonders bei den neuen AR-Apps brauchen. Dank des, bereits im Juni vorgestellten AR-Kits können Entwickler beeindruckende 3D Effekte in der echten Welt anzeigen, wie es Microsoft mit seiner HoloLens bereits gezeigt hat.

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Der Akku des iPhone X soll zudem zwei Stunden mehr Laufzeit bieten als das iPhone 7 und dürfte sich so im Bereich des iPhone 7 Plus einordnen.
Apple hat nun endlich auch Schnellladefunktionen in ihr Top-Handy eingebaut und unterstützt kabelloses Laden mit dem weit verbreiteten Qi-Standard, den auch andere Hersteller unterstützen.

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Günstig ist all das allerdings nicht zu haben. Der Startpreis des iPhone X liegt bei enormen 1149€ für die 64GB Version und die 256GB Version schlägt mit 1319€ zu Buche. Für diesen Preis kann man sich schon ordentliche Laptops kaufen.
Farblich stehen den Käufern zudem nur Silber mit weißer Rückseite und Space Grey mit schwarzer Rückseite zur Auswahl. Die Front bleibt dabei allerdings immer schwarz.
Wer, trotz des extremen Preises, zuschlagen möchte, der kann das iPhone X ab dem 27 Oktober um 9:01 vorbestellen. Allerdings können Interessierte das Gerät erst frühestens am 03. November in den Händen halten.

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