Zocken im japanischen Stil – Die AnimagiC und die Spiele

Japan und Computerspiele haben seit je her eine besondere Beziehung zueinander. Internationale Größen wie Sony und Nintendo und Square Enix kommen aus dem relativ kleinen asiatischen Land. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass auch auf der AnimagiC ein eigener Bereich für die Fans der digitalen Spiele vorbereitet war.

Die Gaming Zone auf der AnimagiC 2013.

Die Gaming Zone auf der AnimagiC 2013.

Es war leise. Das ist die wohl ungewöhnlichste Sache, die man an den Ständen der Spielehersteller bemerken kann. Anders als auf den reinen Spielemessen, wie der Gamescom in Köln fehlen hier angenehmerweise die riesigen Boxentürme, die um Aufmerksamkeit buhlen.
Gespielt wurde trotzdem überall. Und die angesagteste Konsole der Messe war ohne Zweifel Nintendos 3DS. Fast an jeder Ecke konnte man zockende Nintendo-Fans sehen, die wie gebannt auf das 3D-Display guckten.

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Nintendo hatte dann auch einen vergleichsweise großen Stand. Die Japaner zeigten das neue Pikmin 3 für die Wii U und hatten auch noch Platz um den 3DS-Spielern eine Sitzgelegenheit zu bieten. Der Stand war teilweise so überfüllt, dass es um den Stand herum immer wieder zu Stau kam. So leer wie auf dem Bild war es nur kurz vor dem Abbau. Square Enix zeigte eine Demo von Final Fantasy XIV, doch für mich das Spiel der AnimagiC war der Titel „Killer is Dead“. Der eigenwillige Grafikstil hat mir extrem gefallen. Die Kämpfe waren abwechslungsreich und die Story herrlich abgedreht. Leider ist der Titel sehr brutal und war daher nur für Volljährige nach einer Passkontrolle zu spielen. Wer sich mal einen Test zum Japano-Film-Noir Geschnetzel ansehen will findet hier einen Link.

Tekkenspieler mit Fightsticks.

Tekkenspieler mit Fightsticks.

Das in der Gaming Zone waren jedoch die Turniere in Tekken, die direkt vor Ort ausgefochten wurden. Jeder, der mitmachen wollte durfte dies auch, jedoch trennte sich die Spreu vom Weizen schneller als man Heihachi Mishima sagen kann. Wie in vielen Dingen machte auch hier wieder Übung den Meister und der Durchschnittsspieler musste das ziemlich schnell einsehen.

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