Android wird 5 – Ein Überblick (Teil 5)

Version 4.0 „Ice Cream Sandwicht (ICS)“

Mit dem Galaxy Nexus stellte Google Android 4.0 Ice Cream Sandwich vor. Quelle: Google

Mit dem Galaxy Nexus stellte Google Android 4.0 Ice Cream Sandwich vor.
Quelle: Google

Mit Ice Cream Sandwich, kurz ICS, erwartete Android Handys im Dezember 2011 die wohl größte Veränderung in der Geschichte von Android. Google übernahm viele Funktionen aus dem Tablet-exklusiven Honeycomb, doch ICS war mehr als nur ein Honeycomb für Smartphones.

Abermals wurde die neue Version von einem Gerät begleitet. Mit dem Galaxy Nexus, das erneut von Samsung gebaut wurde, kreierte Google erneut ein Smartphone, das viele Kritiker begeisterte. Während andere Hersteller immer stärker Android nach eigenen Vorstellungen veränderten, war, wie immer ein „reines“ Android auf dem Nexus installiert. Unser Chris nutzt bis heute das Galaxy Nexus. Mit seinem 1,2 Ghz Dualcore war es damals erstklassig und auch das HD-Display mit, für damals sehr große, 4,7 Zoll in der Diagonalen war seiner Zeit fast schon voraus.

Neues Design.

Ice Cream Sandwich hielt sich optisch an das Design, das in Honeycomb eingeführt wurde. Jedoch setzte Google erstmals eine neue Schriftart ein. Diese sollte vor allem auf hochauflösenden Displays besser zu lesen sein. Komplett neu gestaltet war auch das Benachrichtigungszentrum, das man nun wieder von oberen Displayrand nach unten ziehen konnte. In Honeycomb gab es dieses Feature nicht. In ICS konnte man nun auch einzelne Benachrichtigungen per einfach Wisch-Geste zur Seite löschen. In vorherigen Versionen musste man immer alle Benachrichtigungen gleichzeitig löschen, was häufig eine ärgerliche Sache war.

Auch die virtuelle Tastatur hat nochmals einige Neuigkeiten spendiert bekommen. Ganz besonders die automatische Korrektur wurde verbessert und funktioniert seitdem hervorragend.

Auf dem Homescreen waren die Veränderungen ebenfalls offensichtlich. Während man in Froyo und Gingerbread nicht festlegen konnte welche Apps in der Schnellzugriffsleiste am unteren Rand des Displays lagen, gab einem Ice Cream Sandwich die Freiheit die Leiste nach eigenen Wünschen anzupassen. Ebenfalls praktisch war die Einführung von Ordnern, die man nun auf dem Homescreen anlegen konnte.

Das neue Design war wegweisend und hob Android endlich aus dem Klischee das hässliche Entlein zu sein.
Quelle: Softpedia
Photo: Google

Ein Datenzähler

Mobiles surfen ist wohl die wichtigste Funktion, die heutige Smartphones haben. Egal, ob man die Nachrichten liest, seine Facebook-Timeline checkt, oder schnell eine Nachricht bei WhatsApp verschickt, immer ist eine Internetverbindung von Nöten. Da die allermeisten Verträge allerdings nach einem gewissen Datenvolumen gedrosselt werden, achtet man ständig auf das bereits versurfte Volumen. Mit Ice Cream Sandwich implementierte Google nun eine einfache Möglichkeit diesen Datenverbrauch im Auge zu behalten. Mehr noch als das konnte man auch das Volumen seines Vertrages selbst in den Einstellungen hinterlegen. Da Android einem den Datenverbrauch App für App aufschlüsselte konnte man nun viel besser sein Nutzungsverhalten an sein Volumen anpassen. iPhone-Kunden warten bis heute auf ein vergleichbares Feature.

Android Beam

Schon das Nexus S, welches zusammen mit Gingerbread erschien, hatte einen NFC-Chip mit an Bord. Allerdings fehlte Android noch eine passende Software um mit dem neuen Funkstandard etwas anzufangen. Mit Android Beam haben nun alle Geräte, die eine Android-Version oberhalb von 4.0 haben und über einen NFC-Chip verfügen, die Möglichkeit Dateien wie Bilder schnell und reibungslos über kurze Distanzen zu verschicken. Für das NFC Konsortium war dieser Schritt extrem wichtig, da seit der Implementierung von Android Beam kaum ein Androide ohne NFC auf den Markt kommt.

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