Android wird 5 – Ein Überblick (Teil 3)

Das neue Nexus S kam mit Android 2.3 Gingerbread. Quelle: Giga.de

Android ist für Google eine klare Erfolgsgeschichte. Das mobile Betriebssystem dominiert den Smartphone-Markt und breitet sich auf immer mehr technischen Geräten, von Uhren über E-Book Readern bis hin zu Kühlschränken, aus. Am 21.Oktober hat Android nun den fünften Geburtstag gefeiert. Wir schauen zurück.

Android 2.2 Froyo Quelle: Gizmodo.com

Version 2.2 „Froyo“

Die Geschwindigkeit mit der Google Android mit neuen Versionen und auch Funktionen ausstattete, hörte nicht auf. Bereits im Mai 2010 stand mit Froyo die nächste Version ins Haus und die hatte es wieder in sich. Zwar fehlten die wirklich großen, neuen Funktionen, aber Google hatte an allen Ecken und Enden geschraubt und so ein generell besseres System erschaffen. Vorab klärte Google jedoch die Strategie der Nexus Geräte. Das frisch erschienene Nexus One war nämlich das erste Gerät, das die neue Version erhielt. Bis heute sind die Nexus-Geräte die Ersten, wenn es um neue Android-Versionen geht.
In Froyo verbesserte unter Anderem die Leistung. Durch einige Software-Tricks lief Froyo deutlich flüssiger als Eclair. Auch der Homescreen hatte einige Veränderungen spendiert bekommen. So gab es in Froyo nun am unteren Bildschirmrand den Schnellzugriff auf das Telefon, den Webbrowser und die Apps. Gleichzeitig wurde die maximale Anzahl der Homescreens von drei auf fünf erhöht. Praktisch war auch die Implementierung einer Hot-Spot Funktion, mit der man die Internetverbindung des Handys an ein Laptop oder das damals gerade gestartete iPad weitergeben konnte.Einen wirklichen Schritt nach Vorne machte Google aber im Markt für Geschäftskunden. Neben der Möglichkeit das Gerät nun auch mit einem PIN-Code zu sperren verbesserte Google vor Allem die Funktionalität mit Microsoft Exchange, das häufig in Unternehmen zu finden ist.

Das Nexus S ist das zweite Nexus und wurde von Samsung gebaut.

Das Nexus S ist das zweite Nexus und wurde von Samsung gebaut.

Version 2.3 „Gingerbread“

Mit Gingerbread, das im Dezember 2010 erschien, brachte Google auch ein neues Nexus Gerät auf den Markt, das Nexus S. Anders als das Nexus One wurde das neue Google Handy nun von Samsung gebaut und war im Endeffekt baugleich zum ersten Samsung Galaxy S. Obwohl das Nexus S nicht wirklich besser war als das Nexus One, zeigte es jedoch einen klaren Weg für Android auf. Auf der Vorderseite gab es keine Knöpfe mehr. Spektakulär war ebenfalls das gebogene Glas, das über dem Display lag. Obwohl das Nexus S und das Galaxy S intern baugleich sind hat das Google-Gerät übrigens noch bis letztes Jahr immer die neueste Version von Android bekommen. Beim Galaxy S war allerdings Gingerbread schon die letzte Version.

Wie in jeder Version hatte Google auch bei Gingerbread am Design gefeilt. Auffallend war der Umschwung von hellen Farbtönen hin zu einem Schema aus einem schwarzen Hintergrund mit weißem Text. Viele Beobachter meinten damals, dass Google diesen Schritt gegangen ist um mehr Akkulaufzeiten aus den Handys mit AMOLED-Displays heraus zu kitzeln.

Eine neue Tastatur

Das Farbschema prägte auch die neue Tastatur. Die wirkliche Neuerung war aber die Auto-Korrektur. Anstatt einem einfach das gerade getippte Wort zu verbessern oder eben auch zu verschlimmbessern, bot die neue Tastatur dem Nutzer die Möglichkeit aus mehreren Verbesserungsvorschlägen zu wählen. Das Tippen wurde zudem deutlich leichter, da die Tastatur nun mehr als eine Eingabe gleichzeitig verstand und Schnelltipper so deutlich weniger Fehler produzierten.

Kopieren und Einfügen.

Nachdem Apples iOS hier schon seit mehr als einem Jahr vorgelegt hatte zog Google endlich nach. Mit Gingerbread konnte man nun endlich systemweit Texte kopieren und an einer anderen Stelle wieder einfügen. Für die Nutzbarkeit war das ein großer Sprung.

Spiele

Eine weitere Reihe von wichtigen Neuerungen gab es für Spieleentwickler. Mit einer ganzen Liste von Verbesserungen versuchte Google diese auf die eigene Plattform zu locken. Diese Verbesserungen reichten von Performance-Verbesserungen bis hin zu Vereinfachungen in der App-Entwicklung.
Gleichzeitig bot Gingerbread noch eine ganze Reihe von Neuerungen, die die Unterstützung von NFC und Frontkameras für Videotelefonie. Ebenfalls neu war, dass man nun endlich genau nachvollziehen konnte welche App, oder Funktion am meisten Akku verbrauchte. Keine andere Plattform bietet bis heute die Möglichkeit dies zu tun.

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