Microsofts Project Scorpio – wie viel Leistung ihr wirklich erwarten könnt

Xbox_Microsoft

Mit dem „Project Scorpio“ hat Microsoft eine der größten Überraschungen der E3 aus dem Hut gelassen. Zur Hardware selber gibt es nur wenige Infos, doch wir sagen euch worauf ihr euch einstellen könnt. Und welche Leistung ihr von der neuen Konsole erwarten könnt.

Dank der „Project Scorpio“ soll zocken in 4K kein Problem sein und auch die Virtual Reality soll, dank der Konsole, den Einzug in die Wohnzimmer feiern. Hierfür braucht es eine Menge Rechenpower. Die meiste Last fällt dabei auf die Grafikkarte ab. Bei der Xbox One und der Playstation 4 sind diese Chips allerdings bereit mehr als ausgelastet und das obwohl die Konsolen viele Spiele nicht einmal immer in der Full-HD Auflösung bei 60Bildern pro Sekunde darstellen können.

Die „Project Scorpio“ soll aber 4K darstellen können und für VR-bereit sein. Die unfassbare Auflösung von 4K, für die Mathespezialisten sind das 8 Megapixel, verbraucht dabei ungefähr ein Vierfaches der Rechenleistung einer Darstellung in Full-HD. Will man die Virtuelle Realität darstellen, ist besonders die Bildwiederholungsrate wichtig. Weniger als 60 Bilder pro Sekunde sollten nicht angezeigt werden, da dies ansonsten Kopfschmerzen verursachen kann. Beides in Kombination ist derzeit auch mit den neusten Grafikkarten nicht zu schaffen, da die aktuellen VR-Brillen ja für jedes Auge ein einzelnes Display haben. Den absoluten 4K-Genuss in VR müssen wir uns also abschmieren. Leider wäre dies wirklich zu gut um wahr zu sein, wortwörtlich.

Eine der wenigen Informationen, die Microsoft an die Öffentlich gegeben hat ist die Rechenleistung der Grafikeinheit. Auch die angegebenen 6 Teraflops schließen eine 4K-VR Erfahrung aus. 4K wird es also nur am TV und das wahrscheinlich bei 30 Bildern pro Sekunde geben, falls die hohe Auflösung überhaupt nativ ausgegeben wird. Gerade bei komplexen Spielen könnte Upscaling der neuen Xbox unter die Arme greifen. Hierbei berechnet die Konsole die Szene in einer niedrigeren Auflösung und das Bild wird nachher künstlich mit mehr Pixeln aufgeblasen um besser auszusehen. Die aktuelle Konsolengeneration nutzt diese Technik bereits ausgiebig um Full-HD, also 1080p, darstellen zu können. Im Bereich der VR dürfte die „Project Scorpio“ locker VR-Brillen wie die Oculus Rift oder die HTC Vive unterstützen können.

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