Alles was ihr wissen müsst: Apples iPad und Mac-Event!

Das Logo von Apple. Foto: Leonard Mühring

Das Logo von Apple.
Foto: Leonard Mühring

Heute war wieder Apple Event! Die Prozedur hielt absolut an den fast schon traditionellen Codex. Zuerst werden Bilder eines unbekannten neuen Apple Gerätes ins Netz gestellt, dann fangen die Medien an die Bilder zu kommentieren, die Fans feiern in den Foren und die Kritiker bereiten schon einmal ihre Kritiken vor. Schließlich schickt Apple eine Einladung an eine handverlesene Anzahl an Journalisten und zum Schluss stellt Apple genau das vor, was alle im Grunde erwarten.
Heute gilt das zum Großteil auch, aber ein paar kleine Überraschungen gab es dann auch.

 

Doch erst wieder zurück zur Tradition. Tim Cook eröffnete die Veranstaltung und überhäufte uns mit Zahlen. 9 Millionen iPhones am ersten Verkaufswochenende des iPhone 5C und iPhone 5S, über 200 Millionen Geräte sind in nur 5 Tagen auf iOS 7 gesprungen. iTunes Radio ist zwar immer noch nicht in Deutschland verfügbar, hat aber schon eine Milliarden Songs abgespielt, während der AppStore den 60 Milliardsten Download gesehen hat und Apple unfassbare 13 Milliarden US-Dollar an die Entwickler ausgezahlt hat. Nicht schlecht für 5 Jahre.

Das neue Logo von OS X.

Das neue Logo von OS X.

Mavericks bringt einige neue Features,
doch das Beste ist,
dass es kostenlos ist und auch auf alten Rechnern läuft. 

Weiter ging es mit der Vorstellung von OS X Mavericks, dass die Macs von nun an befeuern soll. Apple hatte schon im Juni im Rahmen der WWDC das Update gezeigt und konnte dennoch überraschen. Anders als bisher verlangt Apple für ein Upgrade von Mountain Lion auf Mavericks kein Geld mehr. Sogar Nutzer von 5 Jahre alten Rechnern bekommen so kostenlos den Zugriff auf neue Features wie dem mittlerweile nutzbaren Apple Maps, Tags, mit denen man seine Dateien und Dokumente besser organisieren kann und endlich auch eine bessere Unterstützung von mehreren Displays.
Die wirklich wichtigen Veränderungen dürften aber unter der Haube liegen. So Soll Mavericks circa 10% mehr Akkulaufzeit bringen und auch die Performance anheben.
Unseren detaillierten Blick auf Mavericks findet ihr hier und jeder, der einen halbwegs nutzbaren Intel-Mac hat kann auch heute schon das 5,3 GB Update bekommen. Voraussetzung dafür ist nur mindestens ein Mac Mini aus dem Jahre 2009, ein MacBook, MacBook Air oder Mac Pro aus dem Jahre 2008 und ein MacBook Pro oder iMac von 2007. Auch die letzte Version von OSX , 10.8 Mountain Lion, ist keine Voraussetzung. Als Betriebssystem muss mindestens 10.6 Snow Leopard, das 2009 veröffentlicht wurde, auf dem Mac laufen.
Einen genaueren Blick auf Apples neues Betriebssystem findet ihr hier.

Das 15 Zoll MacBook Pro hat endlich auch die neuste Generation der Intel Prozessoren.

Das 15 Zoll MacBook Pro hat endlich auch die neuste Generation der Intel Prozessoren.

Der Tod des MacBook Pros und dessen DVD-Laufwerks.
Ab jetzt heißt es Air oder Retina.

 

Danach kamen die MacBook Pros mit einer kleinen Überraschung. Still und leise lies Apple am heutigen Tag diese Reihe sterben. Von nun an verkauft Apple nicht mehr ein einziges Produkt, das mit einem DVD-Player ausgestattet ist und aktuelle Hardware besitzt. Komischerweise listet der Apple Store immer noch das 13 Zoll MacBook Pro, dass kein Retina Display hat, aber auch keinen neuen Prozessor verpasst bekommen hat. Bedenkt man, dass man ein MacBook Air mit einem deutlich neueren Prozessor für 100€ weniger bekommt und das neue Retina MacBook Pro im 13 Zoll Format nur 100 teurer ist, aber neben dem Display auch gleich neuere Prozessoren und insgesamt eine hochwertigere Ausstattung hat, gibt es keinen Grund mehr ein das „alte“ MacBook Pro noch für übertriebene 1199€ zu kaufen.
Doch zurück zu den Retina MacBooks. Das Beste an der neuen Version ist wohl, dass der Einstiegspreis in die Retina-Macs nun bei 1299€ liegt. Damit nähert sich das 13 Zoll Modell wieder den noch günstigeren Air Modellen an. Allerdings besitzt die neue Version der Einstiegsklasse nur noch 4 GB Arbeitsspeicher anstatt der bisherigen 8 GB. Als Akkulaufzeit gibt Apple 9 Stunden an, deutlich kürzer als das aktuelle MacBook Air, dessen Test diese Woche noch bei uns erscheint, aber dennoch besser als ein Großteil der Konkurrenz.
Das 15 Zoll MacBook Pro ist zumindest was den Startpreis angeht um 200€ billiger geworden. Kritisch zu beobachten bleibt, wie sich Intels Iris Pro Grafikchip mit der massiven Auflösung anfreunden kann. Wer eine eigenständige Grafikkarte im Laptop haben will muss nun tief in die Geldbörse greifen und mindestens 2599€ berappen und muss zusätzlich noch eine Stunde weniger Akkulaufzeit in Kauf nehmen, als beim 13 Zöller. Alle neuen Macs unterstützen zudem das neue WLAN ac und schnellere Festplatten.
Unsere Detaillierte Einschätzung zu den neuen MacBooks findet ihr hier.

Apples neuer Mac Pro bietet immens viel Rechenkraft in einem extrem kleinen Paket.

Apples neuer Mac Pro bietet immens viel Rechenkraft in einem extrem kleinen Paket.

Beachtlich, wie Apple so viel Power auf so kleinem Raum konzentriert.
Apple hat seine kreativen Profis nicht vergessen.

Der neue WLAN Standard ist natürlich auch in der Überraschung des Jahres aus dem Hause Apple verbaut. Der neue Profirechner wurde bereit mit einem markigen „can´t innovate anymore my ass“ im Juni auf der WWDC angekündigt. Der Rechner richtet sich ganz klar an Profi-Nutzer und bietet eine ganze Vielzahl an Optionen. Vier bis zwölf Kerne aus Intels Xeon-Reihe sorgen für genügend Power. Auch der Arbeitsspeicher ist auf dem höchsten Niveau. Maximal 64 GB des sehr schnellen DDR3 ECC RAMs passen in den Mac Pro und laufen mit 1866 Mhz. Wer den letzten Satz jetzt nicht verstanden hat muss sich nicht schämen. Wichtig ist nur zu wissen, dass es im Grunde kaum besser geht. Für die Grafikberechnung kommen ab sofort immer mindestens 2 AMD Profigrafikkarten zum Einsatz. Je nach Konfiguration greifen die beiden GPUs auf nochmals schnelleren GDDR5 Video-RAM zurück, der 12 GB groß ist. Der Festplattenspeicher wird komplett mit SSDs realisiert. Dadurch dass auch hier nur das Feinste vom Feinsten verbaut wird lesen und schreiben die Festplatten mehr als einen Gigabyte pro Sekunde. Maximal passt ein Terabyte dieser extrem schnellen Festplatten in einen Mac Pro. Anschlusstechnisch bietet der Mac Pro vier mal USB 3.0, sechs Mal Thunderbolt 2, zwei Ethernet Ports, eine HDMI Ausgang und jeweils eine Kopfhörer und Mikrophon Buchse.
Das erstaunlichste am neuen Mac Pro ist aber das Design. Der Rechner ist extrem kompakt. Wirkliche Innovation ist das Design aber nicht, wie euch unser ausführlicher Mac Pro Artikel hier verrät. Den Preis für das Einsteigermodell sagen wir euch aber auch hier. Dieser ist mit 2999€ zwar hoch, aber nach unserer ersten Einschätzung nicht zu hoch. Natürlich wird man auch den neuen Mac Pro preistechnisch auf das Niveau eines VW Golf heben können.

iWork und iLife bieten ein komplett neues Design und sind ab sofort kostenlos mit neuen Geräten verfügbar.

iWork und iLife bieten ein komplett neues Design und sind ab sofort kostenlos mit neuen Geräten verfügbar.

 

Alle Macs und iPad bekommen nun auch eine kostenlose Office-Lösung.
Auch iPhoto, iMovie und Garageband werden kostenlos 

Nach den ganzen Macs zeigte Apple neue Versionen seiner eigenen iLife und iWork Software. Die jeweils drei Programme umfassenden Pakete werden ab sofort für alle neuen Macs kostenlos zur Verfügung stehen und lehnen sich optisch ein wenig mehr an iOS 7 an. Auch iWork für iCloud, das noch in der Beta ist, hat eine Neuerung bekommen, sodass man nun auch mit mehreren Leuten an einem Dokument arbeiten kann. Google Docs lässt grüßen.
Warum Apple diese Strategie fährt haben wir hier für euch mal zusammen gefasst.

Das neue iPad Air und das iPad mini mit Retina Display

Das neue iPad Air und das iPad mini mit Retina Display

 

Der erste Schock: es gibt kein iPad 5!

Danach kamen nun endlich die iPads. Der erste Schock: es gibt kein iPad 5!
Nun ja eigentlich doch, aber es heißt jetzt iPad Air. Bescheuert wenn man mich fragt, aber bitte. Das iPad Air besitzt das gleiche Retina Display wie zuvor und nutzt den A7 Prozessor, der auch das iPhone 5S befeuert. Zudem kommt das iPad nun in einem frischen Design daher, dass stark nach dem des iPad minis aussieht. Mit weniger als 8 mm Dicke und weniger als 500 Gramm Gewicht könnte es aber durchaus neue Fans finden. Der Preis bleibt mit wird mit 479€ um 20€ günstiger, was ebenfalls erfreulich ist.
Neue Fans dürfte auch das neue iPad mini finden. Die kleinere Version des iPads hat nun ein Retina Display verpasst bekommen mit der gleichen Auflösung wie der große Bruder. Auch der Prozessor ist der Gleiche. Preislich macht das neue Mini aber einen Sprung nach Oben und kostet mit nun 399€ ganze 70€ mehr als vorher. Für die Sparfüchse bleibt aber das „alte“ Mini noch im Handel und ist ab sofort für 299€ zu haben. Auch das mittlerweile 2,5 Jahre alte iPad 2 ist noch für 399€ zu kaufen.
Auch zu den iPad findet ihr einen detaillierten Blick samt unser Einschätzung im eigenen Artikel für das iPad Air hier und für das iPad mini mit Retina Display hier.

Die detaillierten Artikel werden noch heute und morgen nachgeliefert!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s