Der Blick in die Glaskugel – Unsere Vorschau auf 2014 (Google-Edition)

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Das Plakat zur Google I/O 2013 Messe

Apple, Google, Samsung, Sony, Microsoft und viele Andere.
All diese Unternehmen stehen auch im neuen Jahr wieder im massiven Konkurrenzkampf. Wer einen Trend verschläft riskiert den Weg in die Bedeutungslosigkeit zu gehen. Wir haben hier für euch die interessantesten Produkte zusammengetragen, die wir für 2014 erwarten.


 
Auch im neuen Jahr wird Google versuchen sein gigantisches Ökosystem besser zu vernetzen. Wir erwarten natürlich neue Versionen des Browsers Chrome, aber auch der Android-Plattform.
So denken wir, dass das beeindruckende Google Now den Weg auf den Desktop finden wird. 

 

Das Google Nexus 7. All Rights reserved by Google.  Picture: Jordan Newman

Das Google Nexus 7 mit Google Now.
All Rights reserved by Google.
Picture: Jordan Newman

Google Now kommt auf den Desktop
und die Chromebooks werden zur echten 
Alternative

Google Now ist bereits auf allen Android-Geräten, die die Version 4.1 oder neuer installiert haben und dem iPhone per Google-App verfügbar. Der Service sammelt alle Daten, die Google über den Nutzer hat und versucht ihm zusätzliche Informationen zu alltäglichen Dingen zu geben. Google Now kennt die Termine aus dem Google Kalender, kennt die Gmails und kann sogar Flugtickets erkennen und gibt einem dann beispielsweise Stauwarnungen heraus, wenn man Gefahr läuft einen Termin zu verpassen.
Chrome ist allerdings auch der Name des Google-Betriebssystems für herkömmliche PCs. Die Software, die zu Beginn nicht viel mehr war als ein aufgeblasener Chrome-Browser könnte 2014 auch in Deutschland durchstarten. Meist sind die so genannten Chromebooks extrem günstige Laptops, die mit extrem wenig Festplattenspeicher auskommen, da das Chrome OS fast alles über das Internet regelt. In den USA haben sich diese geistigen Nachfolger der Netbooks zu einer echten Bedrohung für Microsoft entwickelt. Da der deutsche Käufer aber tendenziell eher konservativer ist, müsste Google mächtig an der Offline-Funktionalität schrauben, um die Chromebooks auch hier zum Verkaufsschlager zu machen.

 

KitKat auf dem Nexus 5!

KitKat auf dem Nexus 5!

Endlich wird die Version 5.0 erscheinen
und hoffentlich mal wieder am Design schrauben.

Für Android erwarten wir endlich die Version 5.0. Zwar ist das aktuelle 4.4 KitKat ein tolles Update, dass das Design vereinheitlicht und viel ressourcenschonender arbeitet, aber so langsam wird auch der Android-Look alt. Android 5 wird hoffentlich frische Designelemente und auch neue Funktionen einführen. Das größte Problem des Betriebssystems bleibt aber die Fragmentierung. Es gibt tausende unterschiedliche Geräte und gleichzeitig werden noch bis zu acht unterschiedliche Versionen aktuell genutzt. Gerade für kleine Entwickler ist das häufig ein Krampf. Viele Apps werden daher zuerst auf iOS veröffentlicht. Nach der NSA-Affäre wird auch der Datenschutz eine wichtigere Rolle im Android-Universum einnehmen.

 

Die Rückseite des Nexus 5, die es auch in weiß gibt.  Hinweis: Das Bild wurde bearbeitet um die IMEI-Nummer unkenntlich zu machen.

Die Rückseite des Nexus 5, die es auch in weiß gibt.
Hinweis: Das Bild wurde bearbeitet um die IMEI-Nummer unkenntlich zu machen.

Nach dem Verkauf bleibt nur die Nexus-Reihe übrig.
Mal schauen wie lange noch.

Auch neue Hardware wird es wieder aus dem Google Konzern geben. Nach dem starken 2013 wird das neue Jahr nochmals interessanter. Obwohl gerade das Moto G mehr als überzeugend war hat Google die Marke Motorola wieder verkauft. Ab sofort wird Lenovo die Motorola-Geräte bauen. Eigentlich schade, da uns das Moto G sehr gefallen hat und wir gerne mehr Geräte aus dem Hause Google sehen wollen.
Doch auch ein neues Nexus steht an. Hier bietet Google traditionell ein tolles High-End Gerät zum Preis eines Mittelklasse-Gerätes an. Das aktuelle Nexus 5 ist in unseren Augen das beste Android-Gerät des vergangenen Jahres. Ob aber die Nexus-Linie überhaupt bestehen bleibt wird zur Zeit von vielen in Frage gestellt, da Samsung sich angeblich durch Googles eigene Geräte bedroht sieht und will, dass Google keine eigenen Geräte mehr verkauft. Wir sind aber überzeugt, dass die Nexus-Linie noch mindestens eine neue Version bekommen wird. 

 

Google Glass im Einsatz. Quelle: Google

Das unumstrittene Highlight aus dem Hause Google ist die Datenbrille Google Glass

Für uns gibt es 2014 aber nur ein Produkt aus dem Hause Google, das uns vor Vorfreude auf unseren Stühlen hin und her rutschen lässt. Google Glass. Die Datenbrille, die einem ein Display ins Gesicht montiert soll endlich auf dem Markt kommen. Wir konnten die erste Entwicklerversion schon antesten und waren zwar nur milde begeistert, da gerade die Akkulaufzeit noch zu Wünschen übrig lässt, doch wir sind uns sicher, dass Google hart daran arbeiten wird, die Probleme bis zum Marktstart zu lösen. Laut einer Aussage des Kölner Medienanwaltes Christian Solmecke, die er gegenüber Thetechnologicals auf dem Medienkongress 2013 in Köln abgab, soll Glass unter 400€ kosten, wie er von einem Google-Mitarbeiter erfahren haben will.
Wir sind auf jeden Fall gespannt. 

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Ein Gedanke zu „Der Blick in die Glaskugel – Unsere Vorschau auf 2014 (Google-Edition)

  1. Nicht zu vergessen:Chromecast! Der Hdmi-Wunderstick, der Google zu Apples AirPlay aufschließen lässt! In den Usa seit 2013 zwar da, aber wohl bald auch in Deutschland. Zudem soll auch ein 8″ NexusTablet demnächst erscheinen. Entsprechend der Konkurrenz, Markttendenzen und den Vorgängern wäre ein Preiskracher möglich. Nach Motorolas Verkauf wird ausserdem HTC als Hersteller für das neue Nexus 10 vermutet. Google wird auf jeden Fall gut nachlegen. Ende Februar nach der MWC wissen wir vielleicht schon mehr!

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